Wir betreiben, was wir verkaufen

Die Eventfabrik Bern in der ehemaligen vonRoll-Halle: 450 Quadratmeter Plenarsaal, Workshopräume, Streamingstudio — seit 2010 in Betrieb.

Blick von der Regie über den bestuhlten Plenarsaal zur Bühnenwand
Blick von der Regie in den Plenarsaal. Von hier aus läuft der Betrieb — Ton, Licht, Video. Wer eine LED-Wand verkauft, sollte selbst schon hundertfach dahintergestanden haben, wenn sie funktionieren muss.

Wie das zusammenhängt

Seit 2010 bauen wir die Eventfabrik Bern auf — Technik, Betrieb und Unterhalt. Die Anlagen im Haus haben wir selbst geplant und installiert: ein durchgehendes Dante-Audionetz, SDI-Videoverteilung in alle Etagen, Lichtsteuerung, Streamingstudio. Und seit 2020 eine LED-Wand im Plenarsaal, die im täglichen Veranstaltungsbetrieb läuft.

Über die Jahre haben wir gelernt, worauf es bei so einer Anlage wirklich ankommt — und wie gross der Unterschied zwischen einem Datenblatt und einem Samstagabend ist, an dem alles laufen muss. Diese Erfahrung ist der eigentliche Grund für LedWallFactory.

seit 2010Eventtechnik im eigenen Haus
selbstgeplant, installiert und betrieben
seit 2020LED-Wand im Plenarsaal im Dauerbetrieb

Die LED-Wand im Workshopraum

In unserem Workshopraum steht eine Wand von 4.48 × 2.40 Metern — dieselbe Bauart, die wir verkaufen. Sie ersetzt den bisherigen Beamer und ist im täglichen Betrieb, nicht als Ausstellungsstück.

MerkmalWert
Fläche4.48 × 2.40 m (10.75 m²)
PixelabstandP1.86
Auflösung2408 × 1290 Pixel
GehäuseDruckguss-Aluminium, 640 × 480 mm, rund 7 kg
WartungFront Service — Modulwechsel von vorne
Bildwiederholrate3840 Hz
SteuerungNovastar VX600 Pro

Besichtigung nach Vereinbarung. Kommen Sie vorbei, schauen Sie sich das Bild aus zwei Metern Distanz an und wechseln Sie ein Modul von Hand. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen auch die grosse P2-Wand von rund 11 × 4 Metern im Plenarsaal. Danach wissen Sie mehr über LED-Wände als aus jedem Prospekt.

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Von der Holzkiste zur Wand

Wie unsere LED-Wand im Workshopraum entstanden ist — aufgeschrieben während der Montage. Wer eine LED-Wand kauft, sieht meist nur das fertige Bild. Uns interessiert, was dahinter passiert. Deshalb zeigen wir es.

Ein Raum, ein Beamer und viel Tageslicht

Der Workshopraum im ersten Stock der Eventfabrik ist hell, hoch und hat grosse Fabrikfenster. Schön zum Arbeiten — und schwierig für einen Beamer. Der Projektor an der Decke hat jahrelang seinen Dienst getan, aber gegen das Tageslicht kämpft er auf verlorenem Posten. Also kommt an die Stirnwand, was wir selbst verkaufen: eine LED-Wand von 4.48 × 2.40 Metern in P1.86.

Leere Stirnwand im Workshopraum mit Schiebewand und schwarzem Stahlrahmen, an der Decke der bisherige Beamer
Die Ausgangslage. Die leere Stirnwand, an der Decke der Beamer. Über der Schiebewand entsteht die LED-Wand.

Alles beginnt mit sieben Schienen

Bevor das erste Cabinet hängt, entscheidet sich die Qualität der Wand. Sieben senkrechte Montageschienen, oben an der Decke und unten am Stahlrahmen befestigt, tragen später die ganze Fläche. Sie müssen im Lot und in einer Flucht stehen — eine Wand aus 35 Cabinets verzeiht keinen Millimeter. Was hier schief ist, sieht man später als feine Linie quer durchs Bild.

Workshopraum mit sieben senkrechten Montageschienen an der Stirnwand, darüber der bisherige Beamer an der Decke
Die Unterkonstruktion steht. Sieben Schienen, sauber ausgerichtet. Der Beamer an der Decke hängt noch — nicht mehr lange.
Die ersten vier LED-Cabinets hängen an den Montageschienen, davor Scherenbühne und Werkbank
Die ersten Cabinets hängen. Jedes kommt aus der Holzkiste, wird geprüft und auf der Scherenbühne nach oben gebracht.

Ein Cabinet nach dem anderen

Die Cabinets sind aus Druckguss-Aluminium, je 640 × 480 Millimeter gross und rund sieben Kilogramm leicht. Eines nach dem anderen wandert aus der Kiste auf die Werkbank, wird kontrolliert, auf die Scherenbühne gehoben und eingehängt. Die Verriegelungen ziehen die Nachbarn aneinander, bis die Kanten bündig sitzen.

Auf den Bildern fällt etwas auf: Die Wand zeigt noch ihr Innenleben. Das ist kein Versehen, sondern der Kern von Front Service. Solange die LED-Module fehlen, sieht man Netzteile, Empfängerkarten und Kabel — genau so, wie ein Techniker sie später bei einem Defekt vorfindet: von vorne, ohne Zugang hinter die Wand.

Teilweise montierte LED-Wand: eine Reihe Cabinets und eine senkrechte Säule am rechten Rand
Die Wand wächst. Erst eine Reihe, dann eine Säule am Rand — so entsteht der Rahmen, an dem sich der Rest ausrichtet.
Nahezu vollständig montierte LED-Wand aus Cabinets ohne LED-Module, darüber der Beamer
Fast alle Cabinets sind montiert. Netzteile und Empfängerkarten liegen offen — alles von vorne erreichbar.

Ordnung hinter dem Bild

Eine LED-Wand ist nur so zuverlässig wie ihre Verkabelung. Jede Strom- und Datenleitung ist beschriftet, jede Verbindung dokumentiert. Das kostet bei der Montage Zeit — und spart sie bei jedem späteren Einsatz, wenn es schnell gehen muss.

Das Ergebnis

Zum Schluss kamen die LED-Module an die Front, die Novastar-Steuerung wurde eingerichtet und das erste Bild aufgeschaltet. Seither ist die Wand im Workshopraum im täglichen Einsatz. Das Ergebnis können Sie sich nach Vereinbarung vor Ort ansehen.

Sprechen wir über Ihren Raum

Wir kommen gerne bei Ihnen vorbei und schauen uns den Raum an — unverbindlich und kostenlos. Danach bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung, auch dann, wenn ein Beamer die bessere Lösung wäre.

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