Von der Holzkiste zur Wand
Wie unsere LED-Wand im Workshopraum entstanden ist — aufgeschrieben während der Montage. Wer eine LED-Wand kauft, sieht meist nur das fertige Bild. Uns interessiert, was dahinter passiert. Deshalb zeigen wir es.
Ein Raum, ein Beamer und viel Tageslicht
Der Workshopraum im ersten Stock der Eventfabrik ist hell, hoch und hat grosse Fabrikfenster. Schön zum Arbeiten — und schwierig für einen Beamer. Der Projektor an der Decke hat jahrelang seinen Dienst getan, aber gegen das Tageslicht kämpft er auf verlorenem Posten. Also kommt an die Stirnwand, was wir selbst verkaufen: eine LED-Wand von 4.48 × 2.40 Metern in P1.86.
Alles beginnt mit sieben Schienen
Bevor das erste Cabinet hängt, entscheidet sich die Qualität der Wand. Sieben senkrechte Montageschienen, oben an der Decke und unten am Stahlrahmen befestigt, tragen später die ganze Fläche. Sie müssen im Lot und in einer Flucht stehen — eine Wand aus 35 Cabinets verzeiht keinen Millimeter. Was hier schief ist, sieht man später als feine Linie quer durchs Bild.
Ein Cabinet nach dem anderen
Die Cabinets sind aus Druckguss-Aluminium, je 640 × 480 Millimeter gross und rund sieben Kilogramm leicht. Eines nach dem anderen wandert aus der Kiste auf die Werkbank, wird kontrolliert, auf die Scherenbühne gehoben und eingehängt. Die Verriegelungen ziehen die Nachbarn aneinander, bis die Kanten bündig sitzen.
Auf den Bildern fällt etwas auf: Die Wand zeigt noch ihr Innenleben. Das ist kein Versehen, sondern der Kern von Front Service. Solange die LED-Module fehlen, sieht man Netzteile, Empfängerkarten und Kabel — genau so, wie ein Techniker sie später bei einem Defekt vorfindet: von vorne, ohne Zugang hinter die Wand.
Ordnung hinter dem Bild
Eine LED-Wand ist nur so zuverlässig wie ihre Verkabelung. Jede Strom- und Datenleitung ist beschriftet, jede Verbindung dokumentiert. Das kostet bei der Montage Zeit — und spart sie bei jedem späteren Einsatz, wenn es schnell gehen muss.
Das Ergebnis
Zum Schluss kamen die LED-Module an die Front, die Novastar-Steuerung wurde eingerichtet und das erste Bild aufgeschaltet. Seither ist die Wand im Workshopraum im täglichen Einsatz. Das Ergebnis können Sie sich nach Vereinbarung vor Ort ansehen.